Altersgerechtes Arbeiten
Altersgerecht arbeiten heißt für viele Menschen: flexible Arbeitszeitmodelle. Sie bieten gute Voraussetzungen, damit Privatleben und Arbeit miteinander in Einklang gebracht werden können.
Hierzu zählen Gleitzeitregelungen, aber auch Job-Sharing, Projektarbeit, Telearbeit, altersgemischte Teams, Lerntandems, Mentoring, Job Rotation und Teilzeitarbeit. Jedes Modell hat Vor- und Nachteile. Job-Sharing ist nicht für jeden Arbeitsplatz umsetzbar, Projektarbeit oft mit Zeitdruck und Stress verbunden, bei Telearbeit kann der fehlende Kontakt zu Kollegen ein Problem darstellen. In altersgemischten Teams ergänzen sich Jüngere und Erfahrene, im Lerntandem gibt ein älterer Kollege oder eine ältere Kollegin während der gemeinsamen Arbeit einem oder einer Jüngeren sein Wissen weiter. Beim Mentoring unterstützt ein Mentor oder eine Mentorin einen unerfahrenen Mitarbeiter oder eine unerfahrene Mitarbeiterin umfassend. Job Rotation hilft, dauerhafte einseitige Belastungen zu vermeiden, in dem sich die Beschäftigten auf verschiedenen Arbeitsplätzen abwechseln. Auch die Reduzierung der Arbeitszeit auf Teilzeit verringert die Belastung für Ältere.
Arbeitsmediziner empfehlen älteren Menschen, im Berufsleben auf flexible Arbeitszeitmodelle zu setzen. Solche Modelle und Arbeitszeitregelungen werden meist individuell mit dem Arbeitgeber vereinbart.
Grundsätzlich gilt: Wie gesund und fit ein Mensch ist, hat nicht unbedingt etwas mit seinem Alter, sondern vielmehr mit seinem bisherigen Lebens- und Arbeitsstil und der persönlichen Konstitution zu tun.
Zwar können mit zunehmendem Alter bestimmte körperliche Beschwerden auftreten. Aber gerade hier können Firmen mit bestimmten Maßnahmen, wie beispielweise einem ergonomisch gestalteten Arbeitsplatz oder Angeboten an Sport- und Ernährungsprogrammen gezielt vorbeugen bzw. Abhilfe schaffen.
Weitere Informationen finden Sie unter Arbeitsagentur / Bürgerinnen und Bürger / Finanzielle Hilfen / Beschäftigung Älterer.



Bundesagentur für Arbeit