Instrumente des Psychologischen Dienstes
Die Arbeit der Psychologin/des Psychologen der Agentur für Arbeit ist geprägt durch den Umgang mit Menschen, die Unterstützung bei beruflichen Fragen und Problemen erwarten.
Innerhalb dieser Arbeit steht das Gespräch im Vordergrund. In ihm gewinnt die Psychologin/der Psychologe zum einen Informationen über die Kundin/den Kunden und ihren/seinen bisherigen Berufs- und Lebensweg. Zum anderen hilft sie/er im Gespräch der Kundin/dem Kunden bei der Klärung Ihres/seines Anliegens und bei der Bewältigung persönlicher Probleme, die beruflichen Lösungen entgegenstehen. Schließlich motiviert sie/er die Kundin/den Kunden, die Realisierung ihrer/seiner beruflichen Ziele möglichst selbstständig in die Hand zu nehmen. Das Gespräch hat demnach sowohl diagnostischen als auch beratenden Charakter.
Die Psychologin/der Psychologe der Agentur für Arbeit gewinnt Daten aber auch auf anderen Wegen. Zum einen bedient sie/er sich der Methode der Verhaltensbeobachtung im Gespräch und in der psychologischen Testuntersuchung. Zum anderen setzt sie/er psychologische Testverfahren und Arbeitsproben ein. Bei den im Psychologischen Dienst der Agentur für Arbeit hauptsächlich verwendeten Testverfahren lassen sich zwei Gruppen unterscheiden:
a) Leistungstests
Im Psychologischen Dienst kommen folgende Arten von Leistungstests zur Anwendung:
- Tests zur Erfassung allgemeiner geistiger Fähigkeiten
- Tests zur Erfassung spezieller geistiger Fähigkeiten
- Tests zur Erfassung spezieller Eignungsvoraussetzungen
- Tests zur Erfassung schulischer Kenntnisse
b) Persönlichkeitstests/Persönlichkeitsfragebogen sowie Interessentests/Interessenfragebogen
Die Durchführung psychologischer Testverfahren, die Auswertung und die Entwicklung von Tests sowie die sachbearbeitenden Tätigkeiten im Psychologischen Dienst werden computergestützt vorgenommen.



Bundesagentur für Arbeit