Arbeiten in Entwicklungsländern
Vom Wasserbauingenieur bis zur Ernährungswissenschaftlerin – in den Schwellen- und Entwicklungsländern sind hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte aus Deutschland und den EU-Ländern sowie Experten aus Entwicklungsländern, die in Deutschland ausgebildet worden sind, stark gefragt.
Das Centrum für Internationale Migration und Entwicklung (CIM) - eine Arbeitsgemeinschaft zwischen der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) und der Deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) - vermittelt diese Experten zu Ministerien, staatlichen und regionalen Einrichtungen der Partnerländer, Wirtschaftsverbänden und Kammern, in Privatunternehmen und zu Nichtregierungsorganisationen.
Programm Integrierte Fachkräfte
Im Programm Integrierte Fachkräfte vermittelt das Centrum für internationale Migration und Entwicklung Fach- und Führungskräfte an Arbeitgeber in derzeit mehr als 70 Länder dieser Erde und begleitet deren temporäre Einsätze – in der Regel zwischen zwei und sechs Jahren – mit Serviceleistungen und Zuschüssen zum lokalen Gehalt. Durch einen lokalen Arbeitsvertrag und gemeinsam vereinbarte Ziele sind die von CIM vermittelten Experten direkt in die Strukturen vor Ort eingebunden. Damit erfüllt CIM den Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften, den die Arbeitgeber im eigenen Land zu ortsüblichen Bedingungen nicht decken können. Voraussetzung für die Vermittlung als Integrierte Fachkraft sind die deutsche oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union. Gefragt sind unter anderem Volks- und Betriebswirte, Umweltspezialisten, Agrar- und Forstwirtschaftler, Ärzte sowie berufliche Ausbilder. Weltweit waren Ende 2009 mehr als 740 Integrierte Fachkräfte in Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas sowie Ost- und Südosteuropas tätig.
Programm Rückkehrende Fachkräfte
Im Programm Rückkehrende Fachkräfte vermittelt CIM qualifizierte Fachkräfte aus Entwicklungs-, Schwellen- und Transformationsländern, die in Deutschland studiert oder hier berufliche Erfahrung gesammelt haben und in ihre Herkunftsländer zurückkehren möchten, um dort in einer entwicklungspolitisch bedeutsamen Position zu arbeiten. Rückkehrende Fachkräfte arbeiten in Bereichen wie Energie, Wasser, Grundbildung, Wirtschaftsreform und Aufbau der Marktwirtschaft. Die Fachkräfte können ggf. einen Zuschuss zu den Reise- und Transportkosten und einen monatlichen Gehaltszuschuss zu ihrem Ortsgehalt erhalten.
CIM arbeitet dabei mit Partnern in Deutschland sowie den verschiedensten Institutionen in den Rückkehrländern zusammen. In rund 20 Ländern kooperiert CIM zudem mit einem Netz von speziell geschulten Rückkehrberaterinnen und –beratern. Jährlich wenden sich knapp 2.000 rückkehrinteressierte Fachkräfte mit einem Beratungs- oder Vermittlungswunsch an das CIM.
Im Rahmen der Thematik Migration und Entwicklung leistet CIM mit diesem Programm einen Beitrag zum Know-How-Transfer durch Rückkehrmigration.
Hinweise zu den Ansprechpartnern in CIM erhalten Sie in unserer Kontaktliste.



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