HEGA 02/2006, lfd. Nr. 06 - Organisation, Aufgaben und Ziele des Datenqualitätsmanagements
CF3/BA-SH - 1491
20.02.2006
31.12.2012
ja
Zusammenfassung
Die Basis für die Einrichtung des Datenqualitätsmanagements wurde mit HEGA 09/2004 (lfd. Nr.14) in Form einer Beauftragtenorganisation in den Regionaldirektionen und Arbeitsagenturen geschaffen. Zum 01.01.2006 wurde eine zentrale Linienorganisation geschaffen, die dem Bereich Statistik (CF3) im BA-Service Haus (Servicebereich 52) als eigene Organisation (SB521-DQM) zugeordnet ist. Im Weiteren werden die Organisation, Aufgaben und Ziele beschrieben.
Mit der Handlungsempfehlung/Geschäftsanweisung 09/2004 (lfd. Nr.14) wurde die Basis für die dauerhafte Fortführung des Datenqualitätsmanagements (DQM) in Form einer Beauftragtenorganisation (Datenqualitätsverantwortliche in den Regionaldirektionen und Arbeitsagenturen) geschaffen. Entsprechend den Ausführungen im Abschlußbericht des zum 28.2.2005 beendeten Projekts DQM wurde zum 01.01.2006 eine zentrale Linienorganisation eingerichtet, die dem Bereich Statistik (CF 3) im BA-Service-Haus (Servicebereich 52) als eigene Organisation (Servicebereich 521-DQM) zugeordnet ist. Für die DQV der RD erfolgt die Erweiterung des Aufgabenkataloges um: Unterstützung der Zentrale bei der Fortführung/Weiterentwicklung des DQM in fachlicher und technischer Hinsicht (so genannte Stützpunktlösungen).
Kernaufgaben der Einheit im Service Haus sind:
- Koordination und Steuerung der Gesamtaufgabe Datenqualitätsmanagement
- Entwicklung und Konzeption von Präventiv- und Korrekturmaßnahmen zur Datenqualität, sowie zu Ergebnisanalysen und dem Berichtswesen DQM
- Durchführung von Analysen und Erstellung von Berichten zum DQM
- Fachliche Unterstützung des Datenqualitätsmangements in den Regionaldirektionen (RD) und Arbeitsagenturen (AA)
Ziel der Gesamtorganisation Datenqualitätsmanagement ist es den durch das Projekt Datenqualität erzielten Erfolg mit geeigneten Maßnahmen dauerhaft sicherzustellen und entsprechend den neuen Anforderungen gemeinsam weiterzuentwickeln. Dies wird geschehen durch:
- Implementierung und Organisation eines regelmäßigen Erfahrungsaustausches sowie einer Zusammenarbeit mit den Datenqualitätsverantwortlichen (DQV) in den Regionaldirektionen zur Sicherstellung des Wissenstransfers und zur Weiterentwicklung des DQM unter Beteiligung der DQV
- Konzeption, Abstimmung und Initiierung von Präventivmaßnahmen zur Datenqualität in Form von Aktualisierung der Fachschulungsmodule für Datenqualitätsverantwortliche, Abstimmung Berechtigtenkonzept für die Datenzugriffe auf VerBIS und COLIBRI sowie weiterer datenqualitätsrelevanter Maßnahmen (Risikoanalysen, initiative Maßnahmen)
- Unterstützung der Datenmigration von coArb nach VerBIS im Rahmen der in HeGa 9/2005 festgelegten Grundsätze
- Konzeption, Abstimmung und Initiierung der Ablösung des bisherigen Analysetools durch eine Neu-/Weiterentwicklung des Analyseinstruments unter Berücksichtigung der geänderten Anforderungen durch die Einführung von VerBIS und COLIBRI
- Implementierung der Basisversion in 2006
- Weiterentwicklung der Basisversion, welche Informationen für den Zielvereinbarungsprozess 2007 liefern wird, zur Betriebsversion
- Überarbeitung und Aktualisierung des Intranetauftritts
- Entwurf Fachkonzept zur Vorbereitung des Datenabgleichs VerBIS und A2LL zur Unterstützung des Datenqualitätsprozesses in den ARGEn, sofern absehbar ist, dass das Verfahren A2LL das Kernverfahren im SGB II Bereich bleibt
Das volle Aufgabenspektrum des Datenqualitätsmanagements, das während des Projektstatus durch 15-20 Mitarbeiter abgedeckt wurde kann nur durch die Zusammenarbeit von DQM zentral (Zentrale und BA-SH) und DQM dezentral (DQV RD und AA) abgearbeitet werden. Für das Jahr 2006 und ggfs. darüber hinaus ist daher eine verstärkte Unterstützung durch die DQV der RD (im Einzelfall auch durch DQV der AA) für die Neu-/Weiterentwicklung des DQM in fachlicher und technischer Hinsicht erforderlich. Der notwendige Umfang zur Unterstützung der Gesamtaufgabe DQM wird auch abhängig vom jeweiligen Spezialisierungsgrad deutlich ansteigen und damit auch der erforderliche Umfang der Freistellung.
Die bisherigen SQL-Pivot-Tools BewA, SteA und Ausbildungsstellen sind mit der Einführung von VerBIS nicht mehr nutzbar. Bis zu diesem individuellen Zeitpunkt bleiben die Tools auch weiterhin betriebsbereit. Eine intensive fachliche Pflege kann nicht mehr sichergestellt werden.

Bundesagentur für Arbeit